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Fortschritt Interessensbekundungen – für geförderten Glasfaserausbau bedarf es mindestens 50% Interessensbekundungen aus einem Gebiet mit mindestens 100 Haushalten:

Fördergebiet:
Das Fördergebiet erstreckt sich auf die Adressen Obernbergen, Lachstatt, Lachstätter Strasse, Holzwinden, Götzelsdorf und Hasenberg. Seit dem Datenrelease des Breitbandatlas vom 31.8 zählen auch große Teile von Plesching zum Fördergebiet!

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Warum brauche ich als Landwirt Glasfaser?

Sicher denken nicht viele Menschen beim Thema Landwirtschaft an das Internet und an ein schnelles glasfaserbasiertes Netz. Doch besonders für Landwirte gilt: Sie brauchen den Glasfaseranschluss, weil sich die Landwirtschaft zu einem vernetzten Wirtschaftszweig entwickeln wird. Die Wettbewerbsfähigkeit der hiesigen Produktion, mit ihrer regionalen Wertschöpfung und vielen Arbeitsplätzen, basiert auf technologischem Vorsprung und dem Ausbildungsstand aller Beteiligten.

Der nächste große Schritt im dynamischen Entwicklungsprozess der Landwirtschaft ist die umfassende Einbindung der Informationstechnologien: Melkstand, Fütterungstechnik und HeimPCs müssen genau so vernetzt werden – vom Mähdrescher über die Biogas-Anlage bis hin zum Smartphone. Der zukunftsorientierte landwirtschaftliche Betrieb soll nicht nur in die Lage versetzt werden, mit der Verwaltung, Beratung oder den vor- und nachgelagerten Bereichen Daten auszutauschen – sondern es soll den Menschen in den Betrieben Lebensqualität und Teilhabe an der Gesellschaft geboten werden. Die Infrastruktur ist ein Eckpfeiler nachhaltiger Entwicklung des ländlichen Raumes und das Internet ist der Eckpfeiler unserer Informationsgesellschaft. Landstriche von diesen Möglichkeiten abzuschneiden heißt, unseren Kindern Bildung, Teilhabe und Perspektive vorzuenthalten.

Warum brauche ich als Pensionist Glasfaser?

Das Internet erleichtert alltägliche Dinge und sollte für alle Altersgruppen von Interesse sein. Für Pensionisten hat es einige Vorteile, das Internet zu nutzen: Tätigkeiten, welche mit zunehmendem Alter schwieriger zu bewältigen werden, können mit ein bisschen Übung ganz einfach elektronisch abgewickelt werden.

E-Mails und Dokumente versenden oder mit Familie und Bekannten skypen ist eine tolle Möglichkeit, mit seinen Liebsten in Kontakt zu bleiben. Wird das Einkaufen im Supermarkt zu mühsam, so kann man die Lebensmittel online bestellen und bequem nach Hause liefern lassen. Das Internet kann auch ganz unkompliziert zur Recherche und Fortbildung genutzt werden. Computerkurse werden regelmäßig angeboten und sind auf die Bedürfnisse von älteren Personen zugeschnitten. Zu guter Letzt eröffnet das Internet auch den Zugang zu E-Health, also zu digitalen Hilfsmitteln und Dienstleistungen des Gesundheitswesens.

Auch Betreuungsangebote aus der Altenpflege sowie der Hauskrankenpflege sind in Zukunft vermehrt auf schnelles Internet angewiesen. Darüber hinaus wird es in Zukunft vermehrt Betreuungsangebote ähnlich der Rufhilfe geben, jedoch auch mit Videoüberwachung, damit ältere Personen so lange als möglich selbständig zuhause wohnen können. All das funktioniert nur mit Glasfaseranbindung.

Warum brauche ich als Unternehmer Glasfaser?

Eine schnelle, leistungsfähige Internetverbindung ist schon heute für die meisten Unternehmen unverzichtbar. Nahezu alle Geschäftsbereiche sind betroffen. E-Mails lösen nach und nach die Post ab. Bewerbungen, Personalabrechnungen, Angebote, Aufträge und weitere Unterlagen werden zunehmend elektronisch verschickt. Die Datenmenge von verschickten Bildern, Scans und anderen Dokumenten nimmt zu.

Geschäftliche Treffen finden zwar noch im Besprechungsraum statt – jedoch häufig in Form einer internetbasierten Videokonferenz. Mitarbeiter besuchen keine Seminare in teuren Seminar-Hotels, sondern bleiben für Webinare an ihrem Arbeitsplatz sitzen. All das beeinflusst das Arbeiten in modernen Unternehmen nachhaltig. Nur mit einem schnellen Glasfasernetz bleiben Unternehmen aus unserer Region auch in Zukunft wettbewerbsfähig. Und nur dann kann es gelingen, Arbeitsplätze für qualifizierte Mitarbeiter bei uns zu sichern.

Die Glasfaserförderung funktioniert in Oberösterreich wie in diesem Video aus Deutschland, nur ist hier eine Quote von 50% erforderlich, die Anschlusskosten betragen jedoch einmalig nur € 300,-

Als generelle Regel gilt: Mit Zahlung der Anschlussgebühr in Höhe von € 300,- erhalten Sie einen Glasfaseranschluss – von der öffentlichen Strasse weg – bis 1m innerhalb ihrer Grundstücksgrenzen fix und fertig verlegt (Übergabestelle). Sie erhalten weiters kostenlos ausreichend Glasfaserkabelreserve zur Verfügung gestellt, damit Sie dieses Kabel bis an den gewünschten Punkt in Ihrem Haus verlegen können. Ab der Übergabestelle müssen Sie die Grabungsarbeiten für die Kabelverlegung jedoch in Eigenverantwortung durchführen.

Bis zum Übergabepunkt werden sämtliche Kosten der Kabelverlegung, Verdichtung und gegebenenfalls Neuasphaltierung von der Fiber Service GmbH getragen, sie zahlen lediglich die enimaligen Anschlusskosten von 300,- Euro. Ab dem Übergabepunkt müssen Sie die Kosten für die Kabelverlegung selbst tragen. Hier wird es jedoch Rahmenvereinbarungen und Angebote der bauausführenden (Bagger-)Unternehmen geben, im Rahmen derer diese Unternehmen dann auch die Grabungsarbeiten auf Ihrem Grundstück bis zu Ihrem Haus durchführen werden (die Kosten hierfür werden sich in Grenzen halten, eine Baggerstunde kostet in der Regel rund 65,- Euro – und sollte für die Verlegung von ein paar Meter Kabel im eigenen Garten, und bis zur eigenen Hausmauer mehr als ausreichend sein).

In Fällen, in denen die öffentliche Strasse nicht bis unmittelbar vor das eigene Haus führt, also bei Häusern oder Gehöften mit privaten Zufahrtsstrassen, gilt diese Regel nicht. Dort wird dann vor Verlegung individuell ein Übergabepunkt im Einvernehmen mit den Eigentümern festgelegt. Dieser Übergabepunkt wird meist kurz vor dem eigenen Haus liegen, sodass auch dort nur mehr wenige Meter Kabel in Eigenregie zu verlegen sind. Sollte keine Einigung über den Übergabepunkt zustande kommen, ist jederzeit ein kostenloser Rücktritt von der Anschlussvereinbarung möglich.

Das Fördermodell des Landes Oberösterreich bietet einige wesentliche Vorteile im Vergleich zu anderen Fördermodellen des Bundes oder anderer Fördergeber. Unter diesen Vorteilen ist einerseits die hohe Fördersumme des Landes, der Eigenanteil der Endkunden  an den Anschlusskosten, mögen ihre Häuser auch noch so abgelegen sein, liegt in keinem Fall über 300 Euro.

Ein weiterer Vorteil liegt darin, dass das Land OÖ durch die Fiber Service GmbH ein „provideroffenes Netz“ erstellt, die verlegten Leitungen also im Besitz des Landes OÖ verbleiben. Dieses Netz ist für mehrere Internetprovider zugänglich, und der Endkunde hat, obwohl nur eine Leitung verlegt wird, die Wahl zwischen verschiedenen Internetanbietern, die ihn über diese eine Leitung versorgen können.

Das ist heute keine Selbstverständlichkeit, denn in der Regel werden Datenleitungen nur von einem Internetanbieter verlegt, und verbleiben auch im Eigentum dieses Anbieters. Der Endkunde ist dann an diesen Provider und dessen Tarife und Angebote gebunden, und hat nicht die Möglichkeit, zwischen mehreren, verschiedenen Angeboten zu wählen. Dieser Mangel an Wettbewerb führt in der Regel zu höheren Preisen und schlechteren Anboten für die Kunden.

Das Glasfasernetz des Landes OÖ ist für mehrere Internetanbieter zugänglich, es ermöglicht Wettbewerb zwischen diesen Anbietern und sorgt somit beim Endkunden für bessere Angebote und Preise.

WICHTIGE KLARSTELLUNGEN ZUM GLASFASERINTERNET
zu Fragen und Irrtümern in Obernbergen, Holzwinden, Lachstatt, Lachstätter Strasse, Götzelsdorf und Hasenberg

1. Auch im bereits fixierten Ausbaugebiet für Glasfaserinternet bekommen nur all jene gefördertes Glasfaserinternet, die zuvor die Interessensbekundungen auf der Gemeinde abgegeben haben.
2. Es wird in absehbarer Zukunft keine neuen Förderungen für Glasfaserinternet mehr geben. Sobald das Gebiet mit Glasfaserinternet erschlossen wurde, fällt es aus dem Förderatlas. Somit ist es für sämtliche weiteren, auch zukünftigen Förderungen, des Landes, des Bundes, oder der EU nicht mehr antragsberechtigt. Sollten einzelne Hausbesitzer dort in einigen Jahren doch noch einen Glasfaseranschluss für Ihr Haus wünschen, müssen sie diesen selbst bezahlen. Die durchschnittlichen Anschlusskosten für Glasfaserinternet im ländlichen Bereich liegen – je nach Lage – bei 15.000 bis 20.000 Euro pro Haus.
3. Sollte in Dörfern wie Holzwinden oder Götzelsdorf der Glasfaserausbau mangels ausreichender Interessenten scheitern, sind weder seitens der Gemeinde, noch von anderen privaten Betreibern weitere Förderungsinitiativen geplant.
4. Die Gemeinde hat vor Beginn der Glasfaserinitiative ausführliche Gespräche mit mehreren Internetbetreibern geführt. Weder seitens der Telekom/A1, noch seitens der Linz AG, LIWEST oder anderen Providern ist geplant, in den genannten Ortschaften auf eigene Kosten das Internet auszubauen bzw. zu modernisieren.

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