Bereits 226 Unterstützungserklärungen für Erhalt der Kindergartengruppe

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Regenbogengruppe

In der am Donnerstag stattfindenden Gemeinderatssitzung soll eine Entscheidung über den Erhalt oder die Auflösung der sogenannten „Regenbogengruppe“ getroffen werden.

Mit heutigem Tag verzeichnet die Petition zum Erhalt der 9. Gruppe mittlerweile 226 Unterstützende (Zahl steigt stetig an). Die Mindestanzahl für das Quorum wurde kurz nach der Erstellung der Petition bereits erreicht. Dies bedeutet, dass die einzelnen Fraktionen der Steyregger Gemeindepolitik, vertreten durch die jeweiligen Fraktionsvorsitzenden, der Bürgermeister sowie der Amtsleiter zu einer Stellungnahme aufgefordert werden. Jede einzelne Stellungnahme wird durch OpenPetition veröffentlicht.

Für all jene, die diese Petition noch unterstützen wollen, klicken Sie bitte folgenden Link:

https://www.openpetition.eu/at/petition/online/erhalt-der-regenbogengruppe

Wie bereits vor einigen Tagen von der Kronen Zeitung berichtet wurde (https://www.krone.at/2438953), wird diesen Donnerstag in der Gemeinderatssitzung eine Entscheidung für oder gegen den Erhalt der 9. Gruppe stattfinden. Die Steyregger Bevölkerung sowie alle Betroffenen erwarten bereits mit Spannung das Ergebnis. Gerne berichten wir an dieser Stelle über den Ausgang der Gemeinderatssitzung sowie über die detaillierten Abstimmungsergebnisse der einzelnen Parteien.

Viele Steyregger Mitbürger haben unsere Petition mit Kommentaren versehen, und wir möchten Ihnen an dieser Stelle einige dieser Kommentare anführen. Es ist dies ein Zeichen dessen, wie wichtig vielen Steyreggerinnen und Steyreggern Kinder, Jugendliche, und eine hochwertige Betreuung sind.

„Bei Auflösung viel zu große Gruppen, Auflösung schränkt Möglichkeiten für die Zukunft erheblich ein. Laufender Zuzug von Familien muss auch durch den Aufbau entsprechender Infrastruktur begleitet werden. Warum also ein Rückschritt, wenn absehbar ist, dass in naher Zukunft die Plätze wieder gebraucht werden? Und nicht zuletzt geht es auch um die Arbeitsplätze der Betreuerinnen.“

„Erhalt von pädagogisch wertvollen Gruppengrößen und Weitsicht der verantwortlichen in Hinblick auf die ständig wachsende Einwohnerzahl in Steyregg und dem damit verbundenen erhöhten Kinderbetreuungsbedarf“

Qualitativ hochwertige und sichere Kinderbetreuung ist eine Investition in die Zukunft unserer Kinder, bei zu vielen Kindern pro Gruppe kann diese Betreuung nicht mehr gewährleistet werden“.

„Weil ich selbst ein Kind im Kindergarten habe und zwei Kinder, die dort hin gingen. Der Kindergarten ist jetzt schon sehr voll und Steyregg wächst von Jahr zu Jahr, da ist es ja Irrsinn, eine Gruppe aufzulösen!“

„Die Gruppen sind jetzt schon relativ groß. Wenn die Kinder der Regenbogengruppe aufgeteilt werden wird die Arbeit der Betreuerinnen noch schwerer. Die möglichst gute Betreuung unserer Kinder bzw. Enkel sollte uns etwas wert sein.“

„Bessere Betreuung für die Kinder. Schließlich sind wir ja eine familienfreundliche Gemeinde.“

„Als betreuende Großmutter kann ich nur an die Gemeinde Steyregg appellieren, alles daran zu setzen, dass die Regenbogengruppe nicht aufgelöst wird. Bei einer Aufteilung auf andere Gruppen kann bei einer Anzahl von 25 Kindern keine adäquate Betreuung mehr gewährleistet werden!! Außerdem stellt sich für mich die Frage, warum Pfarre und Caritas ein Mitspracherecht haben, obwohl kein finanzieller Beitrag geleistet wird?!? Der Sparstift soll nicht bei den Kindern, sondern woanders angesetzt werden, gerade wo es in Steyregg einen starken Zuzug von Jungfamilien gibt!!!“

„Weil mir eine wertvolle Betreuung meines und aller Kinder am Herzen liegt, die zwar mit finanziellen Mitteln verbunden, aber dennoch nicht weniger wichtig ist.“

„Weil Beständigkeit und damit qualitative Beziehungen zu PädagogInnen/HelferInnen wichtig sind; Kinder brauchen Stabilität; der Kindergarten in Steyregg weist leider seit sehr sehr vielen Jahren eine hohe Personal-Fluktuation auf; unsere Kinder haben sehr viele Wechsel erleben müssen.“

„Gerade in jungen Jahren wird der Mensch am meisten geprägt und da sollten die Bedingungen am besten sein!“

Autor: Elterninitiative Kindergarten Steyregg