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Feature Artikel der Steyregger Zeitung

Für viele Bewohner am Pfenningberg stellt der geplante Ostumfahrungstunnel ein großes Risiko im Hinblick auf die Wasserversorgung dar. Ähnlich den Ereignissen beim Bau des Tunnels Götschka, und vielen anderen vergleichbaren Fällen in ganz Österreich droht der Tunnel wichtige Grundwasserreserven aus dem Pfenningberg auszuleuten. In Folge können Brunnen und Quellen auf dem Berg selbst versiegen. Welche Maßnahmen kann man als Bewohner des Pfenningberges ergreifen, um im Fall des Versiegens der eigenen Wasserversorgungsanlage im Zusammenhang mit dem Bau des Ostumfahrungstunnels von den Projektbetreibern des Autobahnstücks gesetzlichen Schadenersatz, also eine Ersatzversorgung mit Trinkwasser auf Kosten der ASFINAG einfordern und notfalls gerichtlich durchsetzen zu können?
In Bezug auf die Wasser- und Kanalinfrastruktur wurden in Steyregg über viele Jahre und Jahrzehnte die Einwohner von Plesching und Steyregg Ort finanziell bevorzugt. Umso wichtiger ist es nun, im Hinblick auf die Ostumfahrungspläne sowie den Klimawandel, auch die Infrastruktur der "ländlicheren" Ortschaften entlang des Pfenningberges sowie des Reichenbachtals massiv zu stärken.
Alles nur Science-Fiction? Bereits im Jahr 2011 hat sich das Büro für Technikfolgenabschätzung des deutschen Bundestages intensiv mit den Risiken längerdauernder Stromausfälle - sogenannter Blackouts - auseinandergesetzt. Im Jahr 2017 hat das österreichische Bundesheer, in Zusammenarbeit mit namhaften Experten aus dem Bereich des Katastrophenmanagements, und aufbauend auf den Forschungsarbeiten der deutschen Kollegen eine Fallstudie publiziert, in welcher die Risiken von...
Kampf um das Überleben, hungernde Menschen Ansteigen der Selbstmordrate Erhöhte Seuchengefahr Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und Sicherheit in Teilen des Landes In Steyregg sind allein in den vergangenen vier Tagen 16 Menschen verstorben. Seitdem in den Linzer Spitälern keine Dialyse und andere lebenserhaltenden Behandlungen mehr durchgeführt werden können, sind weitere sechs Menschen ihren Vorerkrankungen erlegen. In der Gemeinde machen Geschichten...
Die Hälfte der Steyregger Haushalte hat praktisch keine Lebensmittelvorräte mehr. Restliche Lagerbestände werden in der Nacht geplündert. Die öffentliche Ordnung und Sicherheit ist gefährdet, die Einsatzkräfte sind erschöpft. Es kommt zu einer sprunghaften Zunahme von Erkrankungen aufgrund schlechter Hygiene und Einnahme verunreinigten Wassers. Die medizinische Versorgung bricht in vielen Gemeinden zusammen, die Notstromversorgung in zahlreichen Krankenhäusern ist ausgefallen. Über...
Zunahme gewaltsamer Auseinandersetzungen, Schließung letzter Geschäfte Kompletter Zusammenbruch der Kommunikation Beginnende Stadtflucht Erlassen von Notverordnungen Ein Industrieunfall hält Steyregg in Atem Katastrophensituationen in allen österreichischen Bundesländern, lediglich in Tirol ist die Lage besser: Das Land besitzt als einziges Bundesland Österreichs einen Notfallplan zum Umgang mit Blackouts. Die Steyregger ENI Tankstelle öffnet um 7 Uhr, es warten aber bereits mehr...
Telefon und Mobilnetzverbindungen sowie das Internet sind ausgefallen. Zug und Straßenbahn stehen still, nur einige Busse verkehren nach wie vor, wenn auch mit Ausfällen. Das ORF Radio strahlt nur mehr auf der Frequenz von Ö3 aus, Privatradios und Fernsehsender sind allesamt ausgefallen, und können auch von fast niemand mehr empfangen werden. Die Steyregger Wasserversorgung bricht zusammen. Die Versorgungslage...
Konzentration der Einsatzkräfte auf die Rettung von Menschen aus extremer Notlage Beginn der Selbstorganisation durch die Bürger, Familien, Betriebe und Institutionen Chaotische Verkehrslage Die Nacht war für die meisten Menschen eiskalt, ohne Strom fiel fast überall auch die Heizung aus. Nach dem Eisregen hat es zu schneien begonnen, die nächtlichen Temperaturen sind auf Minus 8 Grad gefallen. Das Handynetz...

BLACKOUT

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Es ist Dienstag, der 12. Jänner 2021 in Steyregg, 15 Uhr Nachmittags. Die Aussen-Temperatur beträgt +2 Grad Celsius, für die kommenden Tage wurde Wetterumschwung mit Schneefall und teils klirrender Kälte gemeldet. In den letzten Wochen hat es verhältnismäßig wenig geregnet, die Donau führt nur wenig Wasser. In Ostdeutschland und Polen hat es bei lebhaftem Wind bereits zu schneien begonnen,...
Südansicht des Schlosses Steyregg © Steyregger Zeitung, 2017
Über zweihundert Jahre schlummerte das alte Schloss Steyregg seinen Dornröschenschlaf. Die Zeit ging an dem gut tausend Jahre alten Gemäuer nicht spurlos vorüber. Das Fundament verlor langsam seinen Halt, Mauern lösten sich aus ihrer Verankerung und auch das Dach war undicht geworden. Es bedurfte dringend einer Generalsanierung. Jahrzehnte lang hat sich unsere Familie darüber den Kopf zerbrochen, welche neue Nutzung...