Die Steyregger Zeitung wünscht schönen Sommer und verabschiedet sich

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Reichenbachtal imd Sommer
Reichenbachtal imd Sommer

Liebe Leserinnen und Leser! Fünf Jahre sind seit Gründung der Bürgerplattform Steyregg und ein bisschen weniger seit Gründung der Steyregger Zeitung vergangen. Die Bürgerplattform Steyregg wird bei den kommenden Wahlen im Herbst nicht mehr antreten, und damit wird auch die Steyregger Zeitung Ihre Berichterstattung beenden.

Ich selbst habe beschlossen, mich in Zukunft verstärkt jenen Dingen zu widmen, die mir besonders wichtig sind: Dazu zählt insbesondere der Aktionsplan 2040 und dessen schrittweise Verwirklichung. Ganz besonders am Herzen liegt mir auch die Umsetzung einer automationsunterstützten Schüttungsmessung der Fliessgewässer am und entlang des Pfenningberges in Vorbereitung auf die sogenannte „Ostumfahrung“ und den Tunnel durch den Pfenningberg.

Diese Tätigkeiten werde ich jedoch nicht mehr aus dem Gemeinderat Steyreggs heraus verfolgen, sondern als Privatperson. Wieviel Unterstützung es für diese Bemühungen seitens der neuen Gemeindevertretung im Herbst geben wird, werden die neuen Kräfteverhältnisse im Gemeinderat zeigen.

Worüber ich mich rückblickend besonders freue ist, dass es auf Grundlage meiner Initiative und mit Unterstützung der anderen Fraktionen gelungen ist, mehrere Millionen Euro an Bundesförderung für den Ausbau des Glasfasernetzes entlang des Pfenningberges zu lukrieren. Der Ausbau wird in Kürze starten, und damit gehören die uralten Kupferleitungen mit unmöglichen Datenraten in den Siedlungen des Pfenningberges und Reichenbachtals bald der Vergangenheit an.

Eine weitere Initiative, die ich gemeinsam mit Lorenz Potocnik angestoßen habe, ist die Volksbefragung zur Linzer Ostumfahrung. Ich hoffe, dass es uns gelingen wird, bis zur Wahl ausreichend Unterschriften für eine solche Befragung sowohl in Steyregg als auch in Linz einzuholen. Auch wenn jedes Projekt immer Vor- und Nachteile hat, so bin ich dennoch über die Zeit zur Überzeugung gelangt, dass diese Trasse, wie sie derzeit vom Land geplant wird, ein großer Fehler ist.

Ihr, Michael Radhuber