Gemeinderat Steyregg: Resolution für vollwertige Radinfrastruktur auf Steyregger Brücke

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Unbeschilderter neu ausgebauter Radweg auf Steyregger Brücke
Unbeschilderter neu ausgebauter Radweg auf Steyregger Brücke

Die Steyregger Brücke liegt auf einer Hauptradroute im oö. Zentralraum. Die Radlobby setzt sich dafür ein, bei der laufenden Renovierung der Brücke die Radinfrastruktur vollwertig auszubauen, denn jetzt wird die Qualität dieser zukünftigen Hauptradroute mindestens für die nächsten 40 Jahre festgelegt. Unterstützung für die Forderungen der Radlobby kommt nun durch eine weitere Resolution aus den betroffenen Gemeinden.

Steyregg will vollwertigen Rad- und Gehweg auf Unterwasserseite

Der Steyregger Gemeinderat hat am 27. April 2017 einstimmig eine Resolution an die OÖ Landesregierung beschlossen: Es wird der radgerechte Ausbaus des unterwasserseitigen Gehweges auf mindestens 2,5 Meter Breite, sowie eine Offenlegung der Mehrkosten und die Kostenübernahme durch Land OÖ gefordert. Weiters wurde in der Gemeinderatssitzung die von der Radlobby vorgeschlagene Querung über das Nebengerinne in mehreren Wortmeldungen gefordert. Diese Abkürzung würde für vom Donauradweg aus Plesching kommenden RadpendlerInnen eine Ersparnis von täglich 3 Kilometern Arbeitsweg ermöglichen.

Freiburg Radvorrangroute FR1
Freiburg Radvorrangroute FR1. (C) Wikipedia

Auch Linzer Gemeinderat für zukunftsorientierten Ausbau der Brücke

Bereits im Oktober 2016 hat der Linzer Gemeinderat in einer Resolution an LR Steinkellner eine hohe Qualität der Hauptradroute über die Steyregger Brücke gefordert. (Siehe Wortprotokoll der Linzer Gemeinderatssitzung vom 20.10.2016, Punkt H.14: Download)

Überregionales Interesse nach Hauptradroute

Die Forderung nach Kostenübernahme durch das Land OÖ begründet sich mit dem überregionalen Interesse sowie der Tatsache, dass das Land OÖ die Sanierung der Donaubrücke ohne vorherigen Radverkehrs-Check geplant hat. Dies kam kürzlich durch eine Anfrage im OÖ Landtag von LAbg. Severin Mayr ans Licht: Anfragebeantwortung samt Analyse durch die oö. Grünen.