Kritik an Auftragsvergabe für Neuplanung des Hochbehälters

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Wasserhochbehälter
Hochbehälter © Wikimedia, Martin Kraft

Heftige Kritik für die im Rahmen der kommenden Gemeinderatssitzung geplanten Auftragsvergabe zur Neuplanung eines Hochbehälters in Steyregg übt die Bürgerplattform Steyregg (BPS).

Für den Hochbehälter wurden 1,65 Millionen Euro budgetiert, davon 1,2 Millionen Euro auf Kredit. Für die Auftragsvergabe wurde vom Bürgermeister und dem Gemeindeamt insgesamt nur ein einziges Angebot eingeholt. Das Angebot stammt darüber hinaus von jener Steyregger Firma, die seit vielen Jahren von der Gemeinde Aufträge im Bereich des öffentlichen Wasserversorgungsnetzes erhält. Auf die Einholung weiterer Angebote oder gar die Durchführung einer Ausschreibung wurde vorneweg verzichtet.

Darüber hinaus kritisiert die BPS, daß weder eine Standortuntersuchung, noch eine Variantenüberprüfung im Hinblick auf den geplanten Neubau stattgefunden habe. Bis heute sind zahlreiche Steyregger Siedlungen nicht an das öffentliche Wasserversorgungsnetz angeschlossen, und einige davon leiden immer wieder unter Wassermangel. Im Zuge einer Standort- und Variantenüberprüfung sei zu untersuchen, ob diese Siedlungen im Zuge des Ausbaus der Reservekapazitäten der öffentlichen Wasserversorgungsanlage in Steyregg nicht mit an das öffentliche Netz angeschlossen werden könnten.

Der Link zur Meldung der BPS: http://www.buergerplattformsteyregg.at/#News

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