Offener Streit zwischen Bürgermeister und Radlobbly Steyregg

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Würzburger vs. Radlobby

In einem offenen Brief hat der Obmann der Steyregger Radlobby, Gerhard Fischer, die mangelnde Unterstützung für die Anliegen der Radlobby durch den Steyregger Bürgermeister und Mitglieder seiner Bürgerliste angeprangert. Fischer beschwerte sich darüber, daß durch Bürgermeister Würzburger Informationen gegenüber der Radlobby vorenthalten worden seien, und die Radlobby zwar Unterstützung aus allen Umlandgemeinden erhalte, nicht jedoch aus Steyregg. Möglicherweise habe der Bürgermeister ein besprochenes Unterstützungsschreiben für die Radlobby – im Gegensatz zu zahlreichen Umlandgemeinden – gar nicht abgeschickt.

Würzburger konterte auf dieses Schreiben gleichfalls in einem offenen Brief, in welchem er seine Enttäuschung über den Obmann Luft verschaffte. Er wies die Aussagen, daß Informationen zurückgehalten worden seien zurück und wies Fischer „denunzierende Darstellungen“, „paranoides Fantasieren“ und „Drohungen“ vor. „Üble Nachrede“ sei das Mindeste, das er Fischer vorwerfen könne.

Die Radlobby setzt sich seit Monaten intensiv dafür ein, den Radweg auch auf der anderen Seite der Steyregger Brücke zukunftsträchtig auszubauen. Laut der Radlobby haben es das Land OÖ und die Planer verabsäumt, zukünftige Entwicklungen entsprechend zu berücksichtigen. Für den Radweg sei nur die absolute Mindestbreite vorgesehen worden, wodurch die erwartete Zunahme des Radverkehrsanteils auf der Brücke in Zukunft zu großen Problemen führen werde. Dies sei ein Fehler, der nach der nunmehr anstehenden Sanierung auch der zweiten Seite der Brücke für die nächsten 30-40 Jahre nicht mehr gut zu machen sei.

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