Pleschinger See: Grillverbot soll Verkehrsprobleme beseitigen

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Ein Mehrparteienantrag aller Steyregger Gemeinderatsfraktionen – mit der einzigen Ausnahme der Liste des Bürgermeisters (SBU) – für ein Grillverbot am Pleschinger See soll im Rahmen der kommenden Gemeinderatssitzung am 27. April beschlossen werden.

SPÖ, ÖVP, FPÖ, BPS und IST haben gemeinsam einen  Antrag für ein Grillverbot am Pleschinger See eingereicht. Anlass sind die zahlreichen Verkehrsprobleme auf der Zufahrtsstrasse zum See, weshalb durch den Bürgermeister vorübergehend eine Einbahnregelung entlang des Sees angedacht wurde. Die Idee wurde nach heftigem Widerstand der Pleschinger Bevölkerung wieder verworfen.

Die Exekutive war immer wieder mit Problemen bei der Vollstreckung des Halte- und Parkverbotes entlang der Zufahrtsstraße zum See konfrontiert. Nach Berichten von Augenzeugen kam es wiederholt auch zu Diskussionen und Handgreiflichkeiten durch Gruppen von Grillgästen gegen die Beamten. Nicht zuletzt hatten auch achtlos zurückgelassene Glutnester öfters zu Feuerwehreinsätzen am See geführt.

Damit am See wieder Ordnung einkehrt, und um die von den Grillgästen ausgelösten Probleme nicht weiter bis in die Ortschaft Plesching zu verlagern, soll nun aus feuerpolizeilichen Gründen, sowie aufgrund der Flüssigkeit und Sicherheit des Verkehrs auf der Zufahrtsstrasse, dem Bürgermeister vom Gemeinderat die Weisung erteilt werden, ein Grillverbot auf der öffentlichen Liegewiese am Badesee zu erlassen.

Die Errichtung zusätzlicher Parkplätze entlang des inoffiziellen „Grillplatzes“ am See wäre aufgrund des Wasserschutzgebietes um den See nur mit vergleichsweise hohen Kosten möglich (Wannen-Abdichtung der Parkplätze erforderlich), und daher von der Linz AG nicht vorgesehen.