Steyregger Altstoffsammelzentrum immer öfter am Limit

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"Engstelle" ASZ Steyregg. Foto: ASZ

Das Steyregger Altstoffsammelzentrum stößt an seine räumlichen Grenzen. Die Zeiten häufen sich, zu denen die Parkplätze sowie die Zu- und Abfahrten im Sammelzentrum mit Kraftfahrzeugen zugeparkt sind. In Folge kommt es oft zu Rückstaus bis auf die Mauthausenerstrasse.

Das Steyregger Altstoffsammelzentrum wird vom Bezirksabfallverband Urfahr auf Kosten der Gemeinde Steyregg betrieben – die Gemeinde zahlt hierfür jährlich Mitgliedsbeiträge an den Verband. Ein moderner und kundenfreundlicher Neubau des ASZ Steyregg durch den Bezirksabfallverband Urfahr ist laut Auskunft, und aufgrund der Eröffnung zahlreicher Sammelzentren anderer Gemeinden in den vergangenen Jahren, jedoch erst in frühestens 4-6 Jahren möglich. Hierfür muss die Gemeinde Steyregg ein Grundstück zur Verfügung stellen, der Bezirksabfallverband errichtet auf diesem in Folge das Sammelzentrum.

Eine Überbrückungslösung bestünde nach Einschätzung des EGEM Arbeitskreises in einer Ausweitung der Öffnungszeiten des ASZ auch an anderen Tagen. Bislang gibt es diesbezüglich jedoch noch keine Fortschritte zu vermelden.

Zahlreiche Gemeinden des Bezirks Urfahr sind nach dem Neubau bzw. Ausbau des lokalen Altstoffsammelzentrums dazu übergegangen, die Müllsammelinseln im Gemeindegebiet gänzlich aufzulassen. Auch in Steyregg wurde bereits über die Zukunft der Müllsammelinseln diskutiert, da diese einerseits mit hohen Kosten verbunden sind, und andererseits immer wieder Probleme durch Verschmutzung und unsachgemäße Müllentsorgung machen.