Steyregger BrückenRADLn – Mehr Platz und Sicherheit gefordert

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Steyregger Brueckenradeln

Etwa 150 RADLerInnen aus vielen Umlandgemeinden, unter ihnen auch Landtagsabgeordnete und GemeindepolitikerInnen, sind der Einladung der RADLOBBY Steyregg gefolgt, und haben ihren Ärger über die völlige Geringschätzung und Nichtbeachtung in der Baustellenphase zum Ausdruck gebracht.

„Alle Verkehrsflächen über die Steyregger Brücke und im Chemiekreisverkehr wurden daher einmal völlig von den RadfahrerInnen vereinnahmt“ sagt Gerhard Fischer Sprecher der
Radlobby Steyregg und Organisator. „Wir wünschen uns keinerlei weitere Eskalation sondern einen Dialog und Lösungen! Bei gutem Willen könnte man die provokante und teils gefährliche Aufstellung der Schilder am Gehweg umgehend beheben. Wir akzeptieren diesen Umstand keinesfalls, und würden eine Verkehrsrechtliche Überprüfung einfordern – wir
hoffen aber auf die Vernunft!“

Gerhard Fischer, Obmann der Radlobby Steyregg: „Die Unterstützungsallianz wird immer größer und breiter aufgestellt – neben sehr vielen BürgermeisterInnen aus den Umlandgemeinden werden unsere Bemühungen auch von den Mobilitätsclubs ÖAMTC und ARBÖ, Alpenverein, Naturfreunde einigen Radclubs usw. unterstützt, auch den VCÖ haben wir ins Boot geholt.

Bei der Rückkehr vom BrückenRADLn haben wir das Grillfest der Feuerwehr Steyregg in Schwung gebracht – ein riesiges Rädermeer den ganzen Tag über, wie es Steyregg noch nie gesehen hat! Von den vielen BesucherInnen am Fest kam sehr viel positives Feedback und Verständnis zu unserem RADLprotest!

Diese Stimmung in der Steyregger Bevölkerung gilt es jetzt an jene Gemeindepolitiker in Steyregg weiter zu vermitteln, welche sich noch offen gegen diesen Protest aussprechen. Aber auch hier überwiegt die Zustimmung gegenüber diesem vereinzelten Unverständnis zum Glück bei weitem – für den Rest werden wir weiterhin Überzeugungsarbeit leisten – so wie wir das auch bei den Verantwortlichen am Land OÖ weiter mit voller Energie und Elan tun werden!“

Mit der Begründung „Die Sicherheit von FußgängerInnen und RadfahrerInnen hätten höchste Priorität!“ wurde vom Land OÖ auf der Steyregger Brücke ein völliges Radfahrverbot
verordnet. Dass der schmale Gehweg durch viele Baustellenschilder zusätzlich eingeengt wird welche Gefahrenstellen darstellen, sorgt für weiteren Unmut unter den Betroffenen und zieht die Glaubwürdigkeit der Begründung des Radfahrverbotes stark in Zweifel. Eine detaillierte Begründung wurde vermutlich deshalb auch bis jetzt beharrlich verweigert.

Seit Wochen liegen Vorschläge der Radlobby Steyregg auf dem Tisch, diese Schilder doch außen am Brückengeländer oder zumindest in einer Höhe von 2,1m zu montieren. Auch der
geplante Ausbau des Geh- und Radweges auf der Steyregger Brücke auf nur einer Seite auf minimale 2,5m stößt auf Unverständnis. Es würde hier bei ansteigendem Radverkehr das
Nadelöhr der Zukunft entstehen, daher wird bei der Sanierung 2017 auch ein Ausbau auf der zweiten Seite gefordert. Es entstehen dabei kaum Zusatzkosten, und der Platz würde sonst in
einem breiten Randstreifen ungenützt bleiben. Weiters wird auch eine von Verkehrsexperten empfohlene einfache Verbesserung des gefährlichen Anschlusses des Radweges in die
Aigengutstraße zur Vöest eingefordert – auch dazu gibt es seit langem Vorschläge der Radlobby. Zu allen Anfragen liegen bis jetzt keine Entscheidungen vor.

 

Verantwortlich für Text & Inhalt: Radlobby Steyregg

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