Summerauerbahn am Limit: Keine weiteren Züge

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Liniennetzplan S-Bahn
Liniennetzplan S-Bahn

Keine weiteren Busverbindungen von Steyregg nach Urfahr geplant, als Begründung wird zu geringer Bedarf genannt. Eine Verlängerung der Linz-AG Linien 33 und/oder 27 nach Steyregg wird aufgrund zu hoher Kosten vom Land Oberösterreich abgelehnt.

In einer Anfragebeantwortung an den Steyregger Radfahrbeauftragten Gerhard Fischer nimmt das Land OÖ nun zu diversen Problemen betreffend den Nahverkehr in und um Steyregg Stellung. Der neue Busfahrplan hat ja wie berichtet zu signifikanten Verschlechterungen der Nahverkehrsverbindungen zwischen Steyregg, Plesching und Urfahr geführt.

Das Land unterstreicht in seiner Stellungnahme die Vorteile, welche die neue Taktung der Summerauerbahn für Bahnbenutzer gebracht hat. Die Züge verkehren nunmehr im Stunden- bzw. zu Stoßzeiten im Halbstundentakt auf der Bahnstrecke. Die eingleisige Strecke ist damit jedoch am Limit, womit klar ist, daß es bis zu einem zweigleisigen Ausbau der Summerauerbahn keine weiteren Zugverbindungen mehr geben kann und wird.

Die neue Streckenführung der Nahverkehrs-Busse Linz-Mauthausen, die nunmehr anstatt über Urfahr über die Steyregger Brücke in die Stadt fahren, habe für viele Personen große Vorteile mit sich gebracht. Die Fahrgastzahlen in den betroffenen Linien seien durch die neue Streckenführung um ca. 20% gestiegen. Auch hier wird es also keine neuen bzw. besseren Busverbindungen von Steyregg in Richtung Plesching und Urfahr – oder retour – mehr geben.

Eine Verlängerung der Linz-AG Linien 27 und/oder 33 wurde von der Linz AG geprüft, jedoch aufgrund zu hoher Kosten verworfen.

Das Defizit im öffentlichen Verkehr zwischen Urfahr/Pleschung und Steyregg wird uns daher noch längere Zeit zu schaffen machen – eine Lösung wird es von Seiten des Landes OÖ nicht geben.

Anhang: Stellungnahme des Landes OÖ zum Herunterladen

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