Wohnpark Hasenberg: Letzte Chance für LIWEST Glasfaserleitungen bald vorbei

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Die Interessentenquote für Glasfaserinternet im Wohnpark Hasenberg beträgt bis zum heutigen Tag nur 25%. Bislang haben sich 19 Haushalte bei der LIWEST für Glasfaserinternet angemeldet, für den Glasfaserausbau bedarf es jedoch zumindest 50% der Haushalte, also rund 38 Haushalten insgesamt, die einen Anschluss bestellen. Soweit sich innerhalb kurzer Zeit nicht noch weitere 19 Haushalte für neue Glasfaserleitungen anmelden, scheitert der LIWEST Glasfaserausbau im Wohnpark Hasenberg.

Die Anschlusskosten für das LIWEST Glasfaserinternet im Wohnpark Hasenberg betragen für Einfamilienhäuser 300 Euro, für Wohnungen in Mehrparteienhäusern 50 Euro. Die LIWEST wird nun postalisch noch ein letztes Erinnerungsschreiben an die betroffenen Haushalte im Wohnpark Hasenberg verschicken – sollte bis in ca. 2 Wochen die entsprechende Quote von 38 Haushalten weiterhin nicht erreicht werden, wird das Projekt seitens der LIWEST abgesagt.

Damit wäre auch der Glasfaserausbau im Wohnpark Hasenberg bis auf weiteres Geschichte. Der Wohnpark Hasenberg gehört nicht zum Breitband Fördergebiet. Betreiber müssen dort den Leitungsausbau gänzlich auf eigene Kosten finanzieren. Die LIWEST hatte nach zähen Verhandlungen seitens der Projektkoordinatoren der Fiberpower Steyregg, Michael Leitner und Michael Radhuber, zugesagt, den Glasfaserausbau im Wohnpark auf eigene Kosten zu finanzieren, soweit zumindest 50% der Haushalte den Anschluss an das Glasfasernetz wünschen.

Damit stehen leider auch die Karten für den weiteren Glasfaserausbau in Steyregg nicht besonders gut, da neben der LIWEST bislang kein anderer Betreiber Interesse gezeigt hatte, das Glasfasernetz im Ortsgebiet von Steyregg auf eigene Kosten auszubauen.