Zeit für eine (politische) Auszeit

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Als Gemeindemandatar ist man von Gesetzes wegen verpflichtet, sein Mandat nach bestem Wissen und Bemühen wahrzunehmen, und auch an den Sitzungen der diversen Gemeindeorgane (-„gremien“) teilzunehmen. Jedoch hat man die Möglichkeit, sich aus besonderen Gründen von dieser Verpflichtung befreien zu lassen.

Ich bin im Rahmen meines Hauptberufes an der Uni Linz bzw. eigentlich dem Wissen- und Gesundheitsministerium Leiter des österreichischen Teils eines europäischen Forschungsnetzwerks, das sich stark der Gesundheitsforschung widmet. Seit dem Ausbruch von Corona sind wir in die internationalen Bemühungen zur Erforschung dieser Pandemie und der möglichen Antworten darauf eingebunden. Das hat – wie bei vielen anderen auch – für viel zusätzliche Arbeit gesorgt.

Trotzdem war es mir immer wichtig, von mir in Steyregg mitinitiierte Projekte weiterzuverfolgen bzw. zu einem erfolgreichen Ende zu führen. Jetzt aber ist der Moment gekommen, wo auch ich einmal für gewissen Zeit eine politische Pause in Anspruch nehmen muss.

Natürlich werde ich mich auch in Zukunft weiterhin den Themen widmen, die mir besonders am Herzen liegen. Dazu zählen nicht zuletzt Maßnahmen gegen den Klimawandel wie der „Aktionsplan 2040“ sowie die Krisenvorsorge, eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung, die nachhaltige Entwicklung unserer Gemeinde (die in letzter Zeit nicht immer gegeben war, siehe Gewerbepark), oder die Förderung der zahlreichen Potentiale unserer Gemeinde, von denen viele seit Jahren im Dornröschenschlaf dahinschlummern.

Jetzt ist aber einmal „Zeit für eine politische Auszeit“, um mich in Ruhe den drängendsten Aufgaben im Rahmen meines Berufes und der Coronapandemie widmen zu können. Ich bitte deshalb um Verständnis, wenn es in den kommenden Monaten etwas ruhiger auf dieser Seite zugeht. Danke!